Anton Paar eröffnet neue Produktionshalle

17 Millionen Euro wurden von Anton Paar am Stammsitz in Graz investiert, die gesamte Montage wird in eine Zentraleinheit verlegt.Objektbau e-Lugitsch

Forschung und Entwicklung spielen bei Anton Paar, dem weltweit exportierenden Hersteller hochsensibler Messgeräte, eine herausragende Rolle. Nicht ganz ein Fünftel des Umsatzes fließt in diesen Bereich. In Kürze wird mit der Montage zweier neuer Produktlinien gestartet. Mehr Details als ihr Einsatz in Forschungslabors und wissenschaftlichen Instituten werden nicht preisgegeben. Mehr erfährt man schon über die neue Montagehalle, die am Stammsitz in der Grazer Kärntner Straße in Betrieb gegangen ist.

Die Halle umfasst drei Geschoße mit insgesamt 13.333 Quadratmetern und wird die Zentraleinheit, in der sämtliche bisher über das Firmengelände verteilte Montagestätten zusammengeführt werden, erklärt Geschäftsführer Friedrich Santner, „das ist so historisch gewachsen“. Die Baukosten machten 17 Millionen Euro aus und wurden eigenfinanziert, die Bauzeit lag bei zehn Monaten. Materiallagerung, Gerätemontage, Logistik und Fertigung elektronischer Bauteile sind auf eine Kapazität von 25.000 Bauteilen ausgerichtet. Die Halle ist für 300 Arbeitsplätze ausgelegt, aktuell wird sie mit 220 Mitarbeitern belegt, „alle aus dem Stammpersonal“, wird betont.

Das Team um Gerald Hutter mit großer Unterstützung von Christof Pöltl unter Bauleiter Erich Hötzl hat insgesamt 185.220 Meter Kabel, 2.607 Meter Kabeltassen und 22 St. Verteilerkästen verbaut. Mit Unterstützung der e-Gebäudetechnik wurden 2.800 Meter Lichteiterkabel verlegt, 816 Spleise gemacht, 362 EDV-Dosen und 513 Brandmelder aufgeschalten.